Konzessionsvertragsstrategien

Zukunftssicherung durch Halten bestehender und Akquise neuer Konzessionen für Strom- und Gasnetze

Der eigentlichen Versorgungsaufgabe geht der Wettbewerb um die Konzessionen voraus. Dieser hat in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen. Zahlreiche Netzbetreiber sehen mit der Übernahme von Konzessionen für weitere Netze die Chance, sich im regulierten Markt besser zu positionieren und ihre Stellung auszubauen. Deswegen gehört der Aufbau einer effizienten Konzessionsvertragsstrategie zu den wichtigsten Grundlagen für die wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft eines Netzbetreibers.

Mit der Strommarktliberalisierung hat der Wettbewerb zugenommen. Das Energiewirtschaftsgesetz schränkt durch die Trennung von Vertrieb, Produktion und Netzbetrieb die Handlungsspielräume im Bereich der Konzessionsverträge deutlich ein. Die Gemeindegebietsreformen der Vergangenheit haben außerdem erschwerende Bedingungen geschaffen. Mit der Eingemeindung wurden bestehende Konzessionsverträge übernommen. In der Folge können innerhalb eines Gemeindegebiets mehrere Netzbetreiber – jeweils in Teilorten – tätig sein. Diese Konzessionsverträge werden bei Neuverhandlungen zumeist zu einem Vertrag zusammengefasst. Einige Städte und Gemeinden spielen mit dem Gedanken, selbst in das attraktive Geschäft einzusteigen und streben die Gründung eigener Stadtwerke an. Dies erhöht den Wettbewerbsdruck zusätzlich.

Darstellung Teilelemente Konzessionsvertragsstrategien

Erschwerend wirken die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit kommunalen Amtsträgern auf die kommunale Beziehungspflege ein. Die restriktive Auslegung der Regularien durch die Justiz lässt Spenden von Energieversorgungsunternehmen an kommunalen Einrichtungen in einem zweifelhaften Licht erscheinen. Die Schwierigkeit liegt darin, dass es keine klaren Regelungen gibt, wann die Grenze überschritten wird. Eindeutige Wertgrenzen gibt es nicht.

Unter den Bedingungen verschärften Wettbewerbs ist es umso wichtiger, eine Konzessionsvertragsstrategie zu entwickeln, welche die bestehenden Handlungsräume optimal nutzt. Eine solche Konzessionsvertragsstrategie trägt wesentlich zur Sicherung der Geschäftsgrundlage und des unternehmerischen Erfolgs bei.

Das kommunale Beziehungsmanagement und das Konzessionsvertragsmanagement sind die zwei Säulen eines effektiven Kommunalmanagements. Ziel des Beziehungsmanagements ist es, durch eine wirksame Bündelung, Abstimmung und Steuerung aller Beziehungen und Kommunikationsmaßnahmen mit den Vertretern von Städten und Gemeinden eine langfristige und belastbare Vertrauensbasis aufzubauen, die unterstützend bei den späteren Konzessionsvertragsverhandlungen wirkt.

Lesen Sie hierzu auch unser bluescript "Der Weg zur Konzessionsvertragsstrategie".

Ihre Vorteile:

  • Bewährte Vorgehensweise und Bewertungsmethodik
  • Belastbare Beurteilung des Ertrages von bestehenden und potenziellen neuen Konzessionen
  • Aufsetzen eines den regionalen Anforderungen entsprechenden kommunales Beziehungsmanagements
  • Bestmögliche Aufstellung im Wettbewerb um Konzessionen bzw. für die Verteidigung Ihrer bestehenden Konzessionen

Unsere Beratungslösungen:

  • Bewerten vorhandener Konzessionen
  • Entwickeln einer Konzessionsstrategie
  • Entwickeln von Expansionsmöglichkeiten
  • Aufbauen eines kommunalen Beziehungsmanagements
  • Aufbauen eines Konzessionsvertragsmanagements im Unternehmen

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