Symptombekämpfung versus Ursachenbehebung - wann hilft Robotic Process Automation (RPA)?

Im Zuge der Digitalisierung der Energiewende gewinnt das Thema Robotisierung nachhaltig an Schubkraft. Ein besonderes Augenmerk liegt in vielen RPAProjekten auf der Automatisierung von Nutzereingaben. Warum auf der Anwenderseite Symptome heilen und nicht auf Systemseite die Ursachen für die aufwendigen Prozesse in den bestehenden Systemen beheben? Diese Frage kommt reflexartig, sobald sich Unternehmen das erste Mal mit RPA beschäftigen. Grundsätzlich ist dieser Gedankengang auch richtig und logisch, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Es gibt jedoch verschiedene Argumente, warum eine Symptombehandlung auch in der IT sinnvoll sein kann.

Ausgebuchte Releaseslots
Bei vielen Energieversorgern ist es spätestens seit der Einführung der GPKE und GeLi gängige Praxis, dass die Systemreleasezyklen sich an den anstehenden Formatanpassungen orientieren. Dadurch setzt eine Vielzahl von Unternehmen auf zwei große Releases pro Jahr, die durch kleine Transportpakete monatsweise flankiert werden. In einem Geschäft, das immer schnelllebiger wird und eine hohe Anpassungsfähigkeit erfordert, reicht dies oftmals nicht aus und die IT wird schnell zum „Flaschenhals“. Das Symptom ist somit bekannt, die Ursache vielleicht auch schon erkannt, es fehlt jedoch an der Zeit für die notwendige Heilungsmaßnahme. In solchen Fällen kann eine Symptombekämpfung von Nutzen sein. Mit RPA besteht die Möglichkeit auf der Anwenderseite zu unterstützen, z. B. ermöglicht RPA im Rahmen der zeitintensiven Recherche von extern zugänglichen Wettbewerbsinformationen oder bei der Suche in verschiedenen Anwendungen der eigenen Systemlandschaft eine schnelle und kostengünstige Linderung von Symptomen – ohne den Releasezyklus bzw. die ITRessourcen zu strapazieren.

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