BWK: Der richtige Weg zur Rekommunalisierung

Mehr regionale Verantwortung, der Gewinn zusätzlicher Finanzmittel für den kommunalen Haushalt oder erweiterte Gestaltungsmöglichkeiten bei der Umsetzung "grüner" Energieversorgungskonzepte: Die Motive für die Rekommunalisierungsvorhaben sind vielfältig. Sicher ist, dass der Netzbetrieb für Städte und Gemeinden eine lukratives Geschäftsfeld darstellt - vorausgesetzt, die vielfältigen IT-basierten Marktprozesse funktionieren reibungslos. Die verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten bergen spezifische Vor- und Nachteile.
 
Viele kommunale Unternehmen erfahren aktuell am eigenen Leib, was es heißt, Verantwortung für ein Energieversorgungsnetz zu übernehmen. Denn Rekommunalisierung setzt voraus, dass man als Anbieter entsprechender Leistungen die einschlägigen Marktprozesse der Versorgungsbranche beherrscht. Hier lauern entscheidende Kostenfaktoren, die es - neben den Investitionen in die reine Netzinfrastruktur - zu berücksichtigen gilt. So müssen die neuen Marktakteure zum Stichtag der Betriebsübernahme mit zahlreichen Sytemen aufwarten, die alle einschlägigen Abläufe passgenau unterstützen. Gerade integrierte Versorger, die im Zuge der Liberalisierung gefordert sind, IT-Landschaften für Netz und Vertrieb getrennt und somit doppelt vorzuhalten, sollten den zugrunde liegenden Aufwand im Detail hinterfragen und vor dem Hintergrund der Gewinnerwartung durch regulierte Nutzentgelte realistisch bewerten. Im Zuge dessen kommt es nicht zuletzt darauf an, unterschiedliche Umsetzungsoptionen zu prüfen und dabei die mit der Konzessionsübernahme anvisierten Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.[...]
 
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