Fit für die 3. Regulierungsperiode

Ausrichtung des Netzgeschäftes auf das Regulierungsoptimum

Die regulatorischen Anforderungen an den Netzbetreiber wurden in den letzten Jahren schrittweise verschärft. Um den seitens der Regulierer gestellten Herausforderungen gerecht zu werden, sehen sich viele Netzbetreiber zunehmend gezwungen aktiv zu handeln und die vorgegebenen Regulierungsrahmen für das Unternehmen gezielt zu nutzen. Während in den Anfangsphasen der Regulierung viele Energieversorger versucht haben, die Netzgesellschaft in der Minimalvariante nur mit den „nötigsten“ Ressourcen auszugestalten, wurde mittlerweile erkannt, dass eine Ausgestaltung der Netzgesellschaften mit weiteren Assets, Funktionen und Personal finanzielle Vorteile bringt. Der am Anfang des Jahres  veröffentlichte Evaluierungsbericht der BNetzA legt nahe, dass der Regulierungsdruck auf die Netzbetreiber auch in die 3.  Regulierungsperiode weiter beibehalten wird. Um diesem Druck standzuhalten und hierauf vorbereitet zu sein, ist es  notwendig, die relevanten Werthebel zum Erreichen des Regulierungsoptimums zu identifizieren und erforderliche Maßnahmen frühzeitig einzuleiten.

Werthebel zur Optimierung des Netzgeschäftes

Betrachtet man einen Werthebelbaum einer Netzgesellschaft, ist festzustellen, dass es sowohl auf der Ertrags- als auch auf  der Aufwandsseite Werthebel gibt, die gezielt zur Optimierung des Netzgeschäftes eingesetzt werden können (Abbildung 1). Zum einen zielen die Werthebel auf der Aufwandsseite darauf ab, innerhalb der festgesetzten Erlösobergrenze durch  Prozess und Kostenmanagement sowie durch Optimierung der Organisationsstrukturen die Effizienz des Unternehmens zu  steigern. Zum anderen wirken die Werthebel auf der Ertragsseite positiv auf den Erlöspfad für die anstehende 3.  Regulierungsperiode. Im Folgenden werden die in der Abbildung 1 dargestellten Werthebel erläutert.[...]

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