Keine Wende ohne festen Stand – Netzbetreiber stellen sich neuen Anforderungen

Interview mit Prof. Dr. Alfons Haber über die Rolle der Stromnetze bei der Energiewende
Vor dem Hintergrund der Energiewende sieht Dr. Alfons Haber, Professor für Netzintegration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Landshut und Leiter des Fachgebiets Netzintegration am Wissenschaftszentrum Straubing, die Netze als das wichtigste Integrationsglied für die Erzeugung.
 
Sie sind für eine sichere und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung mit elektrischer Energie verantwortlich. Im Zuge dessen haben sich die Anforderungen jedoch sehr verändert – z. B. durch den hohen Anteil regenerativer und dezentraler Erzeugung sowie neue gesetzliche
Vorgaben. Netzbetreiber sind aufgefordert, zukunftsfähige Dienstleistungen zu erbringen. Es kommt darauf an, Expertise
aufzubauen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Aus diesem Grund kooperiert die HAW Landshut mit der Managementberatung der cronos in der Entwicklung und dem Testen von neue Geschäftsmodellen.
 
Professor Dr. Haber, was bedeutet Netzintegration aus Ihrer Sicht?
Netzintegration bedeutet in erster Linie, dass Erzeugung, Netz und Verbrauch aufeinander abgestimmt und koordiniert
werden. Als Werkzeuge dienen dabei das Erzeugungs-, Last und Speichermanagement. Netzbetreiber müssen nicht
nur die Aufgabe des sicheren und stabilen Netzbetriebs erfüllen und Versorgungssicherheit gewährleisten, sondern auch
den Ausbau der erneuerbaren Energie über die Netzanbindung ermöglichen. Die Einbindung in die bestehende Energieversorgungsumgebung sollte sowohl unter technischen als auch ökonomischen Gesichtspunkten möglichst effizient erfolgen.[...]
 
Lesen Sie den vollständigen Artikel hier: