zfk: Mühsamer Weg zum Massenmarkt

Laut Hype Cycle von Gartner ist die Blockchain-Technologie aktuell an der Spitze der Erwartungen angekommen. Bei der Konzeption von energiespezifischen Anwendungsfällen hält inzwischen Ernüchterung Einzug. Doch durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Praxisszenarios kommt auch Klarheit in das tatsächliche Potenzial der Blockchain. Stand heute ist die sogenannte „Killertechnologie“, die den Energiesektor unwiederbringlich revolutioniert und das Marktgefüge sowie die Akteure auf den Kopf stellt, innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht massentauglich. Nichtsdestotrotz lassen sich die Stärken in einzelnen Bereichen wie den Geschäftsprozessen zwischen Marktpartnern – beispielsweise im Rahmen der Marktkommunikation, der Abrechnung von Redispatch-Maßnahmen oder entlang von Lieferketten – auf Netzseite bereits heute nutzen, wie nicht zuletzt das Pilotprojekt von Tennet und Sonnen zeigt.

Ansatz Marktkommunikation

Gerade in der Zusammenarbeit von vertrauenswürdigen Geschäftspartnern ist die Blockchain-Technologie in der Lage, bisher aufwendige Prozesse weiter zu optimieren bzw. zu verschlanken. So könnten sämtliche Marktprozesse im Rahmen des Lieferantenwechsels via Blockchain dezentral und manipulationssicher gespeichert, verifiziert und von allen Beteiligten nachverfolgt werden. Dank umfangreicher Skalierbarkeit sind hierbei auch im Zuge wachsender Wechselbereitschaft oder weiterer branchenspezifischer Entwicklungen alle Wege offen. Dafür ist es allerdings unumgänglich, dass der Regulator die entsprechenden Rahmenbedingungen schafft.

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