SAP FIORI – das neue Gesicht von S/4HANA und C/4HANA

Obwohl Anwendungen auf Basis von SAP Fiori in den letzten Jahren zugenommen haben – SAP bietet mittlerweile über 10.900 Fiori-Apps an – ist die Anzahl rollenbasierter Apps im Utility-Umfeld noch recht überschaubar. Mit den Lösungen BusinessAnalyzer[GO], smartROM[GO] und SWIP-mobile[GO] hat cronos in der SAP Cloud Platform (SCP) bereits die ersten mobilen Webanwendungen für Versorgungsunternehmen zugänglich gemacht.

Mehr als Oberfläche
Als Herzstück des Designkonzepts für zukünftige SAP-Benutzeroberflächen ist das Ziel von SAP Fiori, Unternehmensanwendungen grundlegend zu verändern und ein einheitliches Benutzererlebnis über verschiedene Software-Lösungen hinweg zu schaffen. Die Apps werden von einem zentralen Einstiegspunkt – dem Launchpad – ausgehend einfach im Webbrowser gestartet. Die geräteübergreifenden SAP-Fiori-Apps basieren auf HTML5 bzw. SAP UI5 und benötigen eine Verbindung zum Gateway-Server, um sie vollumfänglich nutzen zu können. Denn im Gegensatz etwa zu Android-, Windows- oder iPhone-Apps sind die Anwendun-gen nicht lokal installiert, sondern laufen direkt im Browser, unabhängig vom genutzten Endgerät oder Betriebssystem. Die Apps passen sich dabei dem jeweiligen Endgerät responsiv an, sodass die Bedienbarkeit und Funktionalität auf PC, Tablet und Smartphone gleichermaßen sichergestellt sind. Alle autorisierten Mitarbeiter haben damit einen orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf die jeweils relevanten Unterneh-mensprozesse. So können binnen kurzer Zeit nicht nur umfangreiche Analysen mobil durchgeführt und Szenarien durchgespielt werden, sondern auch Monteure oder andere Mitarbeiter vor Ort in Echtzeit in die entsprechenden Prozesse – etwa durch Disposition oder Navigation via Google Maps – mit eingebunden werden.

Rolle statt Transaktion
Die neue Oberflächentechnologie dämmt die frühere Komplexität transaktionsbasierter Prozesse bedeutend ein. Nutzer erhalten im Launchpad nur noch die für ihre Tätigkeiten relevanten Applikationen als Kacheln angezeigt. Ebenso lässt sich die Oberfläche der einzelnen Anwendungen konfigurieren. Auf diese Weise nutzen Anwender nur noch die für ihre Rolle notwendigen Funktionen. Die Folge: Sie finden sich schneller zurecht, sodass die entsprechenden Geschäftsabläufe beschleunigt ablaufen können. Ein weiterer Effekt: Aufgrund des intuitiven Designs reduziert sich der früher oft übliche Schulungsaufwand ebenfalls erheblich.

 

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